Im Winter heiraten ohne kalte Füße? … Das geht!

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Ihr wolltet 2020 heiraten und das Corona-Virus hat euch einen Strich durch die Rechnung gemacht? Ein Problem, das natürlich auch einige meine Brautpaare betrifft, bei deren Hochzeit ich dieses Jahr als DJ auflegen sollte. Und es hat sich ganz schnell ein weiteres, großes Problem herauskristallisiert: In 2021 gibt es gar nicht genug Hochzeitsdienstleister und Hochzeitslocations, um die doppelte Menge an Brautpaaren zu bedienen. Denn Samstage im Sommer sind rar gesät und eigentlich schon jetzt bei fast allen guten Hochzeitsdienstleistern so gut wie ausgebucht. 

Daher mein Tipp an euch: Überlegt euch, ob eine Winterhochzeit nicht eine Alternative für euch sein könnte! Winterhochzeiten können genau so großartig sein wie Sommerhochzeiten und bieten wirklich eine Menge Vorteile. So viele Vorteile, dass ich vor einiger Zeit schon einmal eine dreiteilige Blog-Serie zum Thema Winterhochzeit geschrieben habe. Den Artikel mit den besten Tipps habe ich euch einmal hier aktuell eingebunden, die anderen beiden sind im Artikel verlinkt.

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Im Winter heiraten: Kuschelig, warm und etwas ganz Besonderes

Tipps und Gedanken von Katrin Glaser, die euch und eure Gäste warm und wohlig durch euren Winter-Hochzeitstag bringen und eure Entscheidung im Winter zu heiraten, vielleicht ein kleines bisschen leichter machen.

  1. Get cozy!
    Wenn der Hochzeits-Empfang trotz frösteliger Temperaturen draußen stattfinden soll: Sorgt für ausreichend Kuscheldecken, Heizstrahler und sichert den Außenbereich mit gut befestigten Pavillons samt Seitenwänden vor Regen oder steifen Brisen. Wenn ihr für außen dann noch Feuerschalen oder Schwedenfeuer, viele Kerzen und Lichterketten einplant, werden eure Gäste sich mehr als wohlfühlen in eurem kleinen Winter-Wedding-Wonderland.
    Aber informiert eure Gäste in jedem Fall schon mit der Einladung, dass ihr nicht nur im Winter heiraten werdet, sondern auch einen Part eurer Feier draußen plant und eure Gäste sich kleidungstechnisch entsprechend darauf einstellen sollten. Sonst kann es mit High Heels auf Glatteis etwas unentspannt werden.
  2. Hot drinks – warm kisses …
    Wer sagt denn, dass es immer der klassische Sektempfang sein muss? Bietet euren Gästen zum Outdoor-Empfang doch Glühwein, Punsch, Feuerzangenbowle oder leckeren Kakao an.
    Letzterer kann auch wunderbar als kleine Kakao-Bar zum Selbst-Pimpen arrangiert werden,
    mit verschiedenen Gewürzen, Aromenzucker, Marshmallows und Rum – vielleicht sogar parallel zu einem winterlichen Sweet Table mit Hochzeitstorte und leckerem Gebäck? Auch immer klasse sind Waffel-Bars oder Crêpes-Mobile: Alleine der Duft macht glücklich und mit einer heißen Waffel und Glühweintasse in der Hand wird keiner mehr darüber nachdenken, ob er kalte Füße haben könnte.
  3. To have and to hold, in case you get cold
    Give-Aways machen vor allem dann Sinn, wenn sie nicht nur hübsch aussehen, sondern eure Gäste an eurem Tag wirklich begleiten und einen Zweck erfüllen. Kuschelige Handschuhe, hübsche Taschenwärmer oder schöne Paschminas eignen sich wirklich großartig, wenn ihr im Winter heiraten wollt, und können von den Gästen schon ab Start des Empfangs sinnvoll genutzt werden. Bei der Winterhochzeit von Tanja & Simon haben alle Gäste Handschuhe bekommen, die wir in kleine Kartonagen gepackt und zum „Pflücken“ samt Namen und Tischnummer für das anschließende Dinner an einen Weihnachtsbaum gehängt haben. Die Damen weiße, die Herren dunkelblaue Handschuhe… da blieb kein Päckchen hängen und alle Gäste hatten wunderbar warme Hände und nach ordentlich Glühwein auch rote Bäckchen.
  4. A little winter party never killed nobody
    Winterhochzeiten sind absolute Stimmungs-Knaller, da nicht wie bei Sommerhochzeiten lauschige Terrassen und laue Sommernächte die Gäste nach draußen locken, sondern alle Gäste gemeinsam auf der Tanzfläche Gas geben können. Dazu ist es im Winter viel einfacher, euren Wunsch-Hochzeits-DJ oder Wunsch-Musiker zu bekommen, da die Wintermonate trotz steigendem Trend von Brautpaaren immer noch nicht so stark frequentiert sind wie die Sommermonate. Das betrifft natürlich auch alle anderen Gewerke, die mit eurer Hochzeit zu tun haben und manchmal könnt ihr sogar bei Locations und Caterern etwas günstigere Konditionen verhandeln. Ein Vergleich kann sich hier absolut lohnen.
  5. Let’s go somewhere where the stars kiss the ocean
    Am besten direkt nach eurem Traumtag – ab in die Flitterwochen!
    Im Winter heiraten hat auch einen weiteren Vorteil: Denn im Winter liegen euch fast alle Fernreiseziele jenseits von Regenzeiten und Sommerferien zu besten Konditionen zu Füßen und ihr müsst euch nur noch entscheiden, wo ihr die Füße in den Sand und die Köpfe kuschelnd zusammen stecken möchtet. Und da habt ihr dann (vielleicht) die Sonnengarantie, die ihr bei einer Sommerhochzeit in Deutschland nie gehabt hättet, mit der im Winter aber so gar keiner rechnet, was eure Hochzeit doppelt entspannt macht. Egal ob Regen, Schnee, Sturm oder überraschender Winter-Sonnenschein. Bedeutet: Schön-Wetter-Druck gleich null. Und das ist wunderbar. Quasi Winter-Wunder-Bar.

Impressionen von Hanna Witte zu Hochzeit im Winter

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